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VINOTHEK JULIUS KIMMLE GMBH & CO. KG

VINOTHEK JULIUS KIMMLE GMBH & CO. KG

Relaunch: der Weinshop der Vinothek Julius Kimmle

Kunde: Vinothek Julius Kimmle, Kapellen-Drusweiler (Südpfalz) · Leistung: Relaunch Website und Weinshop, Datenmigration, Barrierefreiheit, Newsletter · Technik: TYPO3 13.4 LTS, PHP 8.3, eigene Shop-Extension · Live seit: 21. August 2026

Ein Weingut verkauft keine Artikel mit Variante A und B. Es verkauft Jahrgänge, Rebsorten und Lagen – mit Pflichtangaben, die der Gesetzgeber vorschreibt, und mit Kartons, die voll sein müssen, bevor der Spediteur kommt. Genau dafür haben wir für die Vinothek Julius Kimmle einen Shop gebaut, statt einen Standard-Shop passend zu biegen.

 

Die Ausgangslage

Der alte Auftritt lief auf einer betagten TYPO3-Version, der Shop war ein Fremdkörper darin, und die Weinbeschreibungen waren Fließtext: Alkoholgehalt, Restsüße und Säure standen irgendwo im Absatz, Nährwerte gar nicht. Filtern, sortieren oder gesetzeskonform ausgeben ließ sich damit nichts. Dazu kam eine Kundendatenbank, die mit umziehen musste, ohne dass jemand sein Konto verliert.

Ein Shop, der Weinsprache spricht

Im Backend ist ein Wein kein Produkt mit Freitextfeld, sondern ein Datensatz mit eigenen Reitern: Wein-Details, Nährwerte, Zertifikate und Siegel, Auszeichnungen, Medien. Jahrgang, Geschmacksrichtung mit Zuckergehalt, Rebsorte, Anbaugebiet, Einzellage, Alkohol, Restsüße und Säure sind Felder – auswählbar, prüfbar, wiederverwendbar.

 

 

Was dort eingetragen wird, erscheint im Shop sortiert, einheitlich und ohne Tippfehler – auf der Produktseite ebenso wie in der Übersicht, wo die Geschmacksrichtung schon als Symbol erkennbar ist.

 

 

Pflichtangaben, die nicht vergessen werden können

Seit der EU-Weinkennzeichnung gehören Nährwerte, Zutaten und Allergene zu jedem Wein im Fernabsatz, dazu die Verkehrsbezeichnung und der Grundpreis nach Preisangabenverordnung. Bei Kimmle stehen diese Angaben nicht im Beschreibungstext, wo sie beim nächsten Jahrgang untergehen, sondern in eigenen Feldern. Der Grundpreis je Liter wird gerechnet, die Nährwerttabelle aus den Werten erzeugt, der Hinweis auf Sulfite automatisch gesetzt.

 

 

Versand, der in Kartons denkt

Weinversand rechnet nicht in Positionen, sondern in Flaschen und Kartons. Der Shop zählt deshalb die Gesamtflaschenzahl über alle Positionen hinweg, achtet auf volle Sechserkartons und sagt dem Kunden freundlich Bescheid, sobald die Menge aufgeht – statt ihn erst an der Kasse auflaufen zu lassen. Probierpakete zählen dabei mit ihrer tatsächlichen Flaschenzahl.

 

Die Versandkosten selbst sind konfigurierbar statt einprogrammiert: Mengenstaffeln, Kartontarife, Frei-Haus-Grenzen und Speditionsversand ab einer bestimmten Flaschenzahl. Aktionsweine lassen sich von Frei-Haus-Regeln ausnehmen. Die Kasse führt in vier klaren Schritten zum Ziel und erlaubt Bestellungen mit und ohne Kundenkonto.

 

Alles im selben Backend

Bestellungen laufen nicht in ein Postfach, sondern in ein eigenes Modul: Kennzahlen auf einen Blick, Filter nach Status, Zahlungsstatus und Zeitraum, Volltextsuche, CSV-Export für die Buchhaltung und das Rechnungs-PDF auf Knopfdruck. Ein zweites Werkzeug braucht niemand.

 

Genauso dokumentiert ist der Widerruf: Ein eigenes Modul sammelt die über den Widerrufsbutton eingegangenen Erklärungen nach § 312k BGB, mit Status von „Neu“ bis „Erledigt“ – nachvollziehbar und fristsicher statt verstreut in E-Mails.

 

Barrierefrei, weil es sein muss – und weil es besser ist

Der Shop ist auf WCAG 2.1 AA und EN 301 549 ausgelegt, wie es das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Onlineshops verlangt: Sprungmarken, korrekte Überschriftenhierarchie, sichtbarer Tastaturfokus, ausreichende Kontraste. Dazu ein Bedienfeld für Schriftgröße und Kontrastmodus – und eine vollständige zweite Fassung der Website in Leichter Sprache. Geprüft wird mit einem eigens entwickelten Prüfwerkzeug direkt im Backend.

Technik, Tempo und Sichtbarkeit

  • TYPO3 13.4 LTS im Composer-Betrieb, PHP 8.3, Site Sets statt Alt-Konfiguration – wartbar über Jahre.
  • Bilder in AVIF mit projektweiten Bildgrößen: gleiche Optik, ein Bruchteil der Datenmenge.
  • Schriften lokal gehostet, kein Google-CDN, eigenes Cookie-Consent – datenschutzfreundlich ohne Nachfragen.
  • Eigene Adresse für jeden Wein statt Parameter-Wüste, dazu strukturierte Produktdaten für Google.
  • Facettensuche über den gesamten Bestand.
  • Newsletter mit echten Produktkacheln aus dem Shop – inklusive Preisen, die nur Abonnenten sehen.

Der Umzug

Der komplette Weinbestand samt Bildern, Kategorien und Preisen wurde aus dem Altsystem übernommen – einschließlich der Umrechnung von Karton- auf Flaschenpreise, damit Mengenlogik und Versandberechnung sauber aufgehen. Auch die bestehenden Kundenkonten sind mit umgezogen: Wer vorher bestellt hat, bestellt weiter, ohne sich neu anzumelden.

 

Was das für Ihr Weingut bedeutet

Ein Weinshop scheitert selten am Design. Er scheitert daran, dass Pflichtangaben von Hand gepflegt werden, der Versand nicht zur Kartongröße passt und Bestellungen in drei Werkzeugen verteilt liegen. Genau diese Stellen haben wir gelöst – einmal gebaut und in weiteren Weingut-Projekten bewährt.

Sie führen ein Weingut oder eine Vinothek und möchten wissen, wie das bei Ihnen aussehen würde? Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen den Shop live.

Zum Shop: kimmle-wein.de

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