Klartext-Lexikon
Fachbegriffe rund um Ihre Website – einfach erklärt, ohne Fachchinesisch.
E-Mail und Domain
- DKIM DomainKeys Identified Mail
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DKIM ist eine elektronische Unterschrift unter jeder E-Mail. Der Empfänger prüft damit, dass die Mail wirklich von Ihnen kommt und unterwegs nicht verändert wurde.
Wie das Siegel auf einem Brief: Ist es unversehrt, wurde nichts ausgetauscht.
- DMARC Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance
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DMARC ist Ihre Hausordnung für E-Mails: Sie sagt dem Empfänger, was mit Mails passieren soll, die angeblich von Ihnen kommen, aber die Prüfung nicht bestehen.
Wie die Anweisung an die Poststelle: „Briefe mit gefälschtem Siegel nicht zustellen, sondern mir melden.“
- DNS Domain Name System
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Das DNS ist das Adressbuch des Internets. Es übersetzt Ihre Domain in die Adresse des Servers und verrät, wohin Mails für Sie gehen.
Wie die Auskunft: Man nennt einen Namen und bekommt die Nummer.
- DNSSEC Domain Name System Security Extensions
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DNSSEC versieht die Antworten des Internet-Adressbuchs mit einer Unterschrift, damit niemand sie unterwegs fälschen kann.
Wie ein Stempel im Telefonbuch, der zeigt: Diese Nummer ist echt.
- Domain Ihre Adresse im Internet
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Die Domain ist der Name Ihrer Website und Ihrer E-Mail-Adressen, zum Beispiel weingut-muster.de.
Wie die Hausnummer: Wer sie kennt, findet Sie – im Browser und im Postfach.
- MTA-STS Pflicht zur verschlüsselten Zustellung von E-Mails
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MTA-STS legt fest, dass E-Mails an Ihre Domain nur verschlüsselt zugestellt werden dürfen.
Wie die Ansage „Pakete nur im verschlossenen Wagen anliefern“.
- MX Mail Exchanger – der Mailserver einer Domain
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Der MX-Eintrag sagt der Welt, welcher Server die E-Mails für Ihre Domain annimmt.
Wie das Schild „Briefkasten im Hof“: Ohne es weiß der Postbote nicht, wohin.
- Sperrliste auch „Blacklist“ oder „Blocklist“
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Sperrlisten sammeln die Adressen von Mailservern, die durch Spam aufgefallen sind. Viele Empfänger lehnen Mails von dort ab.
Wie ein Hausverbot: Wer draufsteht, kommt nicht mehr rein – auch wenn er inzwischen brav ist.
- SPF Sender Policy Framework
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SPF ist die Liste der Server, die im Namen Ihrer Domain E-Mails verschicken dürfen.
Wie die Liste der Postboten, die für Ihren Betrieb zustellen dürfen. Wer nicht draufsteht, wird misstrauisch beäugt.
Sicherheit
- CSP Content Security Policy
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Eine CSP legt fest, von welchen Servern Ihre Seite Programmcode laden darf. Eingeschleuster fremder Code wird blockiert.
Wie eine Gästeliste am Eingang: Wer nicht draufsteht, kommt nicht rein.
- HSTS HTTP Strict Transport Security
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HSTS sagt dem Browser: Diese Seite immer nur verschlüsselt aufrufen – auch wenn jemand die unverschlüsselte Adresse eintippt.
Wie ein Schild an der Tür: „Nur mit Schlüssel“ – der Besucher versucht es gar nicht erst anders.
- HTTPS verschlüsselte Verbindung, „SSL-Zertifikat“
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HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen Besucher und Website. Das Zertifikat bestätigt, dass die Seite wirklich zu Ihrer Domain gehört.
Wie ein verschlossener Umschlag statt einer Postkarte.
Barrierefreiheit
- Alternativtext Bildbeschreibung, „Alt-Text“
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Der Alternativtext beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist. Vorlesesoftware liest ihn vor, Suchmaschinen verstehen das Bild dadurch.
Wie die Bildunterschrift im Radio: Wer nicht sieht, bekommt das Bild erzählt.
- Barrierefreiheit eine Website, die alle nutzen können
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Barrierefrei heißt: Ihre Website lässt sich auch mit Vorlesesoftware, nur mit der Tastatur, mit Vergrößerung oder bei Farbschwäche bedienen.
Wie eine Rampe neben der Treppe zum Probierraum: Sie stört niemanden und hilft vielen.
- BFSG Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
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Das BFSG ist das Gesetz, das seit dem 28. Juni 2025 Barrierefreiheit für viele Angebote an Verbraucher vorschreibt – darunter Online-Shops.
Wie die Bauordnung: Sie gilt nicht für jeden Gartenschuppen, aber für jedes Geschäft mit Kundschaft.
- WCAG Web Content Accessibility Guidelines
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Die WCAG sind die internationalen Regeln, woran man eine barrierefreie Website erkennt – vom Kontrast bis zur Bedienung per Tastatur.
Wie die DIN-Norm für Treppenstufen: Sie sagt genau, wie hoch und tief jede Stufe sein darf.
Tempo
- CLS Cumulative Layout Shift – Verrutschen beim Laden
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Der CLS misst, wie stark Inhalte beim Laden verrutschen – etwa wenn ein Bild nachrückt und der Text wegspringt.
Wie ein Tisch, der wackelt, während man das Glas abstellen will.
- Core Web Vitals Googles drei Messwerte für ein gutes Nutzungserlebnis
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Drei Messwerte von Google: Wie schnell erscheint der Hauptinhalt (LCP)? Wie schnell reagiert die Seite auf Tippen (INP)? Wie ruhig bleibt sie beim Laden (CLS)?
Wie drei Fragen an ein Restaurant: Kommt das Essen bald? Reagiert der Kellner? Wackelt der Tisch?
- INP Interaction to Next Paint – Reaktionszeit
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Der INP misst, wie schnell die Seite sichtbar reagiert, wenn man tippt, klickt oder etwas eingibt.
Wie die Zeit zwischen Klingeln und dem Summer an der Tür.
- LCP Largest Contentful Paint – Hauptinhalt sichtbar
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Der LCP misst, wann das größte Element des ersten Bildschirms sichtbar ist – meist das große Bild oder die Überschrift.
Wie die Zeit, bis im Theater der Vorhang ganz offen ist.
- PageSpeed der Tempo-Test von Google
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PageSpeed Insights ist Googles Werkzeug, das die Ladezeit einer Seite misst und mit 0 bis 100 Punkten bewertet.
Wie der Rollenprüfstand beim TÜV: gleiche Bedingungen für alle, eine Zahl am Ende.
Gefunden werden
- KI-Sichtbarkeit gefunden werden in ChatGPT, Perplexity & Co.
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Immer mehr Menschen fragen nicht Google, sondern einen KI-Assistenten wie ChatGPT. KI-Sichtbarkeit heißt: Ihre Seite wird dort gefunden, verstanden und genannt.
Wie die Empfehlung der Weinhändlerin: Sie nennt nur, wen sie kennt und für verlässlich hält.
- robots.txt Hausordnung für Suchmaschinen und KI
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Die robots.txt ist eine kleine Datei, die Suchmaschinen und KI-Werkzeugen sagt, welche Bereiche Ihrer Website sie lesen dürfen.
Wie das Schild „Privat – kein Zutritt“ am Kellereingang.
- SEO Suchmaschinenoptimierung
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SEO heißt: die Website so bauen und schreiben, dass Google und andere Suchmaschinen sie finden, verstehen und gern zeigen.
Wie ein gut sichtbares Schild an der Weinstraße – statt eines Hofs, den nur Stammkunden finden.
- Sitemap Inhaltsverzeichnis für Suchmaschinen
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Die Sitemap ist eine Liste aller Seiten Ihrer Website, die Suchmaschinen finden sollen.
Wie das Inhaltsverzeichnis einer Weinkarte.
- Strukturierte Daten Schema.org, Beschreibung für Maschinen
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Strukturierte Daten beschreiben Ihre Inhalte für Maschinen: Das ist ein Weingut, hier ist die Adresse, das sind die Öffnungszeiten.
Wie das Etikett auf der Flasche: Jahrgang, Rebsorte, Lage – in fester Ordnung, damit jeder es sofort findet.
Datenschutz
- Cookie-Banner Einwilligungs-Fenster
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Cookies sind kleine Dateien, die eine Website im Browser speichert. Das Banner fragt Besucher, ob sie mit den nicht notwendigen einverstanden sind.
Wie die Frage im Laden: „Darf ich Sie in unseren Verteiler aufnehmen?“ – vor dem Eintrag, nicht danach.
- DSGVO Datenschutz-Grundverordnung
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Die DSGVO ist das EU-Gesetz, das regelt, wann und wie Sie persönliche Daten verarbeiten dürfen – auch auf Ihrer Website.
Wie das Hygienegesetz für die Küche: gilt für alle, und wer nachlässig ist, riskiert Ärger.
- Google Fonts Schriften von Googles Servern
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Google Fonts sind kostenlose Schriften. Lädt Ihre Seite sie direkt von Google, erfährt Google die IP-Adresse jedes Besuchers.
Wie ein Gast, der beim Betreten Ihres Ladens erst beim Nachbarn klingeln muss.
- TDDDG Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (früher TTDSG)
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Das TDDDG regelt, wann eine Website etwas auf dem Gerät des Besuchers speichern oder auslesen darf – etwa Cookies.
Wie die Regel „Nicht ungefragt in fremde Taschen greifen“.
- Tracking Besucher verfolgen und auswerten
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Tracking heißt: Besucher werden über eine oder mehrere Seiten hinweg wiedererkannt und ihr Verhalten ausgewertet – oft durch Dienste von Dritten.
Wie jemand, der Ihren Kunden durch den Laden folgt und mitschreibt.
Wein
- E-Label elektronisches Weinetikett
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Seit Dezember 2023 müssen Weine Zutaten und Nährwerte angeben. Beides darf auf einer Internetseite stehen, die man über einen QR-Code auf dem Etikett erreicht – das E-Label.
Wie der Beipackzettel, der nicht in die Schachtel passt und deshalb online liegt.
Technik
- CMS Content-Management-System, Redaktionssystem
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Ein CMS ist das Programm hinter der Website, mit dem Sie Texte, Bilder und Seiten selbst pflegen – ohne Programmierkenntnisse.
Wie die Schiefertafel vor dem Hof: Das Angebot ändern Sie selbst, das Gestell bleibt.
- Favicon das kleine Logo im Browser-Tab
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Das Favicon ist Ihr Logo im Kleinformat: im Browser-Tab, neben Ihrem Eintrag in der Google-Suche und als App-Symbol auf dem Handy.
Wie die Kapsel auf dem Korken: winzig, aber man erkennt das Weingut sofort.
- Responsive Design Website, die sich jedem Bildschirm anpasst
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Responsive heißt: Die Website ordnet sich selbst passend an – am Handy, am Tablet und am großen Bildschirm.
Wie eine Speisekarte, die man auf dem Tisch, an der Tafel und im Handyformat lesen kann.
- TYPO3 das Redaktionssystem, mit dem wir arbeiten
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TYPO3 ist ein freies Redaktionssystem aus Europa, entwickelt seit Ende der 1990er-Jahre. Es läuft bei Gemeinden, Hochschulen, Konzernen – und bei vielen Mittelständlern.
Wie ein solides Fachwerkhaus: lange haltbar, gut erweiterbar, mit verlässlicher Wartung.
- Web-App-Manifest Steckbrief der Website fürs Handy
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Das Web-App-Manifest ist eine kleine Datei mit Name, Farben und Symbolen Ihrer Website – für den Fall, dass jemand sie auf den Startbildschirm legt.
Wie die Visitenkarte, die man in die Brieftasche steckt.